Kurz gesagt: Wärmepumpen arbeiten meist mit niedrigeren Vorlauftemperaturen als Gas- oder Ölkessel. Ein Pufferspeicher für Wärmepumpen sollte dafür ausgelegt sein und zur Betriebsweise der Anlage (monovalent, hydraulische Weiche, Mehrkreisanlage) passen.

Warum unterscheiden sich Wärmepumpen-Puffer?

Da Wärmepumpen oft mit niedrigeren Vorlauftemperaturen arbeiten als fossile Heizsysteme, ist der nutzbare Temperaturhub im Speicher geringer. Das wirkt sich auf die sinnvolle Speichergröße und die Betriebsweise aus – pauschale Faustformeln aus dem Kessel-Bereich lassen sich nicht 1:1 übertragen.

Brauche ich ein Register?

Bei einer reinen Wärmepumpenanlage ohne weitere Wärmequelle wird häufig ein Pufferspeicher ohne Register als hydraulische Weiche eingesetzt. Kombinieren Sie die Wärmepumpe zusätzlich mit Solarthermie oder einem zweiten Wärmeerzeuger, kann ein Register sinnvoll sein. Details dazu in unserem Artikel Pufferspeicher mit oder ohne Register?

Sie möchten die passende Ausführung nicht selbst zusammensuchen? Senden Sie uns Ihre Anlagendaten. Wir prüfen Speichergröße, Anschluss und Heizleistung persönlich.

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Wie groß sollte der Speicher sein?

Als grobe Orientierung werden bei Wärmepumpen oft 12–20 Liter Speichervolumen je kW Heizleistung angesetzt – abhängig vom Wärmepumpenmodell und Hydraulikkonzept. Eine ausführlichere Berechnung finden Sie in unserem Grundlagenartikel zur Pufferspeicher-Dimensionierung sowie im Vergleich 500, 800 oder 1000 Liter.

Fazit

Ein passender Wärmepumpen-Pufferspeicher richtet sich nach Vorlauftemperatur, Hydraulikkonzept und eventuellen zusätzlichen Wärmequellen. Unser Sortiment an Wärmepumpenspeichern ist speziell darauf ausgelegt.

VB
Victor Bauer
Hydrotherma Fachberatung
PufferspeicherRatgeberWärmepumpe